Das ewige Opfer
Kennt ihr auch so jemanden, der mit ständigem Jammern, negativen Sichtweisen und Schuldzuweisungen gegenüber anderen hervorsticht - und immer "schuldlos" ist?
Was treibt Menschen an, die sich in (Selbst) Mitleid wälzen, sich immer als Opfer darstellen, das allen hilft, ohne jemals eine Gegenleistung zu bekommen? Jedenfalls aus ihrer Sicht. Als ob sie die ständige Bestätigung und Bewunderung anderer benötigen und nach Lob für ihre "edlen Taten" heischen würden. Doch wie edel sind diese Taten wirklich? Wie ist es dazu gekommen, dass sie sich in dieser Opfer- und Mitleidsrolle eingerichtet haben?
Der einfache Weg
Jedenfalls ist es der einfachere Weg, zu Aufmerksamkeit, netten Worten und Anerkennung zu kommen als sich diese Dinge durch Leistung und Freundschaft zu "verdienen". Wer die Verantwortung für sein Leben abgibt und die Schuld anderen zuweist, wird dauerhaft nur schwer Glück und Dankbarkeit erleben.
Der Ausstieg aus der Opferrolle
Wie kann jemand seiner Opferrolle entkommen? Indem die Person bereit ist, Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben zu übernehmen und für ihre Entscheidungen und Handlungen einzustehen. Am eigenen Selbstbewusstsein zu arbeiten statt sich hinter anderen zu verstecken.
Grenzen setzen
Wie soll man mit Menschen im eigenen Umfeld umgehen, die weder positiven Zuspruch noch Unterstützung annehmen? Mein Tipp: Mitgefühl und Lob verweigern, Thema wechseln und Grenzen setzen, auch wenn es sich zuerst einmal absolut unangenehm anfühlt. Und ganz wichtig für einen selbst: Akzeptieren, dass man nicht jeden "retten" kann - vor allem, wenn er/sie selbst es nicht möchte!
Zur Autorin
Sie lieben Katzen, das Leben und die Liebe? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag - unter anderem mit ihrem flauschigen Vierbeiner - teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen vielen Mitmenschen aus der Seele spricht.