Haben wir genügend Verständnis für uns selbst?

24.03.2026

Nicht vergessen: Lernen wir zuerst, mehr Verständnis für uns selbst, unsere Gefühle, Stärken und Schwächen zu zeigen, bevor wir es für andere entwickeln.


Verständnis bedeutet, sich in jemanden hineinversetzen zu können, den anderen, seine Handlungen oder Worte zu verstehen und zu respektieren. Doch wie weit muss unser Verständnis für andere reichen? Und was ist mit dem Verständnis für uns selbst, unsere Gefühle, Gedanken und Handlungen? Erhalten wir selbst auch immer so viel Verständnis, wie wir anderen entgegenbringen, und gönnen wir uns selbst genug davon?

Zu viel Verständnis für andere - und wo bleiben wir?

Anderen gegenüber haben wir meistens sehr viel Verständnis, manchmal mehr als uns guttut. Etwa, wenn wir Dinge verzeihen, die uns verletzen oder nicht behagen, oder etwas aus Mitgefühl für andere tun, das wir eigentlich gar nicht wollen. Ob das auf Dauer gut für uns ist? Definitiv nicht! Verständnis sollte man daher immer zuallererst für sich selbst aufbringen, sonst hat es - leider - meistens keiner.

Heilsam - ein Tag für sich allein

Statt die Zeit anderen zu schenken und ihre mitunter verletzenden Worte und Handlungen zu verstehen, nutzen wir sie doch lieber für uns selbst. Egal, ob man ein Schaumbad genießt, gute Musik hört oder ein inspirierendes Buch liest. Einfach einen ganzen langen Tag allein entspannen - mit der Lieblingsserie und in Kuschelsocken - macht oft den Unterschied.

Aussprachen ohne Reue

Nach solchen Auszeiten fällt es einem auch leichter, dem anderen deutlich zu machen, was einen verletzt oder kränkt. Versteht er es: Gut. Versteht er es nicht: Nicht wichtig. Wir haben genügend eigene Probleme, warum also die des anderen zu den eigenen machen? Vor allem, wenn Gegenfragen kommen wie: Wieso verstehst du mich nicht? Und was ist mit mir? - Nur nicht manipulieren lassen und sich immer fragen: Muss ich das? - Um auch einmal zu sich (und anderen) zu sagen: Nein, muss ich nicht.

Zur Autorin

Sie lieben Katzen, das Leben und die Liebe? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag - unter anderem mit ihrem flauschigen Vierbeiner - teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen vielen Mitmenschen aus der Seele spricht. 

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