Wenn Liebe Schmerz bedeutet, bedeutet dann Schmerz auch Liebe?

20.05.2026
Kann Liebe weh tun – oder verwechseln wir Schmerz mit echter Nähe? Ein ehrlicher Blick auf Grenzen, Selbstwert und den Mut, rechtzeitig loszulassen.

Wieso tut einem der Mensch, den man am meisten liebt, auch am meisten weh? Ist es normal, bei einer großen Liebe auch großen Schmerz zu verspüren? Wenn man das Gefühl hat, dass es einfach nicht genug ist, egal, was und wie viel man von sich gibt.

Doch wann ist es genug? Wann sollte man sagen: Es reicht! Ich liebe auch mich und muss an mich denken.

Opfer oder Täter?

Man muss beziehungsweise sollte Folgendes bedenken: Ist der "Schmerzverursacher" jemand, der ein Opfer anderer ist und dadurch selbst das Negative weitergibt, ohne zu merken, dass er manipuliert wird? Oder ist er einfach nur gemein? Verleiht es ihm einen Kick, jemandem, der ihm das Beste will und nur ihn liebt, so wehzutun?

Ein Mensch, der nur für andere existiert und zu allem Ja sagt in einem Umfeld, das sich an ihm bereichert - ist er ein Opfer, das Hilfe braucht, oder kann er nicht anders, weil er Angst vorm wahren Leben hat? Versucht er, sich falsche Liebe zu erkaufen, und verkennt dabei die wahre?

Gehen oder bleiben?

Es stellt sich die Frage, ob man akzeptieren soll, dass man ihm nicht helfen kann, und seinen eigenen Weg geht, so schmerzhaft es auch ist. Wichtig ist (egal, wie weh es tut), rechtzeitig Stopp zu sagen und auf sich zu achten. Ansonsten besteht die Gefahr, das man an der Liebe zugrunde geht.

Zur Autorin

Sie lieben Katzen, das Leben und die Liebe? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag - unter anderem mit ihrem flauschigen Vierbeiner - teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen vielen Mitmenschen aus der Seele spricht. 

Share